Office Blog

Unser(e) Autor(in) Viola Frehse schreibt:

Virtuelles Meeting – Wie präsentiere ich mich professionell?

Online-Meetings via Zoom, Skype oder Microsoft Teams

Virtuelles Meeting – Wie präsentiere ich mich professionell?

Besprechungen im virtuellen Raum gehören spätestens seit dem Lockdown für viele Berufstätige zum Arbeitsalltag. Gleich nachdem sich das Arbeiten im Home-Office etabliert hatte, flatterten die ersten Einladungen zu Online-Meetings via Zoom, Skype oder Microsoft Teams ins Haus. Kein Wunder, schließlich ist ein virtuelles Treffen viel persönlicher als ein Telefonat, da sich alle Teilnehmer sehen können.

Und genau da, beginnt für viele Meeting-Teilnehmer das Problem. Sie fragen sich „Wie präsentiere ich mich richtig?“.
Da ich seit langem mit virtuellen Meetings arbeite, habe ich zu diesem Thema ein paar Tipps zusammengestellt:

Der Hintergrund

Sicher kennt jeder die witzigen Filmchen, bei denen während der Online-Konferenz plötzlich leicht bekleidete Familienmitglieder durch das Zimmer laufen. Auch der Wäschetrockner im Zimmer ist ein Klassiker, den man ohne großen Aufwand verhindern kann.
Ein neutraler Hintergrund ist immer eine gute Wahl. So bietet z.B. eine Zimmerecke keinen weiteren Einblick in die Privatsphäre.
Sehr empfehlenswert ist ein Bluescreen. Dies ist ein blauer oder grüner Hintergrundkarton oder -stoff, wie ihn Fotostudios benutzen. Er ist perfekt, um einen ruhigen virtuellen Hintergrund zu garantieren, der sonst bei kleinteiligen Zimmerhintergründen schnell mal flimmert.

Das eigene Aussehen

Wenn ich ein virtuelles Meeting im Terminkalender habe, frisiere ich mich morgens genauso sorgfältig, als wenn ich das Haus verlasse würde. Beim Schminken kommt sogar etwas mehr Farbe ins Gesicht als üblich, da die Kamera „Farbe schluckt“.
Übrigens: Meist kann man bei der Kamera auch einen "Weichmacher" einstellen, sodass dem Gesicht geschmeichelt wird.

Das Licht

Sehr wichtig ist eine gute Ausleuchtung des Gesichts. Brillenträger müssen darauf achten, dass keine Spiegelung auf den Gläsern oder dem Brillengestell auftreten. Und ich habe festgestellt, dass mich Licht von der Seite blass und grau im Gesicht wirken lässt. Sehr nützlich sind spezielle runde PC-Leuchten für die professionelle Ausleuchtung.

Die Kleidung

Ganz wichtig: Streifen und Karos meiden! Diese Muster verursachen gern ein Flimmern im Bild.
Und ich prüfe die Farbe eines neuen Kleidungsstücks vorab gern mit der Testfunktion meiner Kamera. Denn nicht jeden Farbe lässt mich strahlen oder souverän wirken.

Auch noch wichtig

Während eines Online-Meetings ist mein iPhone immer lautlos gestellt. Es kommt nur anfangs zum Einsatz, wenn ich das Meeting leite und eventuell andere Teilnehmer Unterstützung benötigen, um dem Meeting beizutreten.
Auch das Festnetz-Telefon wird lautlos gestellt. Denn meist klingelt es genau dann, wenn man mitten im Gespräch ist. Darüber hinaus werden andere Familienmitglieder aus dem Raum verbannt bzw. informiert, dass der Raum derzeit Sperrgebiet ist.

Diese Punkte beachte ich bei allen geschäftlichen Online-Meetings. So kann ich mich in Ruhe und respektvoll mit Geschäftspartnern virtuell austauschen. Oder sogar ein virtuelles Bewerbungsgespräch durchführen.